David begann bereits während des Studiums mit der Korrektur, Übersetzung und Erstellung von Texten, und zwar hauptsächlich von Videountertiteln. Dies bedeutete, täglich über mehrere Jahre hinweg bis zu 25.000 Wörter – also von der Länge her etwa ein halbes Buch – Wort für Wort, Buchstabe für Buchstabe zu überprüfen oder nach Erstellung überprüft zu bekommen, wodurch Davids peniblen Adleraugen die meisten sprachlichen Fehler nun förmlich bereits von weitem entgegenspringen. Gepaart mit den vielen vielen Büchern, die er von Kindesbeinen an verschlang, und seinem Sinn für Logik war sein Weg zum Lektor in Stein gemeißelt. Weiterempfehlungen führten schnell zu einem festen Kundenstamm und der Notwendigkeit zu expandieren, um auch weiter allen Autor*innen helfen zu können. Der letzte Schliff entstand und etablierte sich schnell als professioneller Lektoratsservice für Verlage und Selfpublisher, der sich durch Fairness, Qualität und Ehrlichkeit vom Markt abhebt.

Sieglinde hatte während ihres Jurastudiums bereits zahlreiche Möglichkeiten, ihre Freude an Texten, gutem Ausdruck, schönem Deutsch und richtiger Grammatik und Rechtschreibung zu verwirklichen. In ihrer anschließenden Tätigkeit als Berufsbetreuerin war Lesen und Formulieren ein wichtiger Bestandteil bei der Durchführung zahlreicher Aufgaben. Beim Korrekturlesen einiger wissenschaftlichen Arbeiten entdeckte sie ihr Talent und ihre Freude für die sprachliche Verbesserung von Texten. Deswegen entschied sie sich für diesen Berufswechsel und hat daher seit einigen Jahren großen Spaß dabei, Autor*innen und deren Bücher auf ihrem Weg zum Erfolg zu unterstützen. 

Dajana ist wissensdurstig, analytisch und kritisch. Fach- und teils unkonventionelle Sachliteratur füllt seit jeher ihre Regale. Daneben Block und Stift. Besonderes Interesse und Hintergrundwissen entwickelte Dajana in den Bereichen Geschichte, Politik, Philosophie und Psychologie. Doch auch für neue Wissenschaften und Technik ist sie zu begeistern. Nie scheute sie es, sich in andere Wissens- und Erfahrungswelten zu vertiefen, detailliert zu recherchieren und zu korrigieren. Das Studium zur Sach- und Fachbuchautorin versorgte sie mit wichtigen Werkzeugen. Als gelernte Tourismusfachwirtin mit jahrzehntelanger, abwechslungsreicher Berufserfahrung arbeitete sie zudem mit vielen Menschen verschiedener Kulturen und Mentalitäten zusammen. 

Johannes interessierte sich schon immer besonders für spannende Geschichten, die einen zum Nachdenken anregen. Hierbei war es für ihn nie wirklich relevant, welchem Genre diese Romane zuzuordnen war, sondern eher, ob den Handlungen und Taten der Protagonist*innen eine übergeordnete Bedeutung zugesprochen werden konnte. Johannes studiert die Fächer Geschichte, Politik und Germanistik und konnte bereits vielfältige Erfahrungen im Bereich des Wissenschaftslektorats und der Belletristik sammeln. Wichtig ist ihm vor allem, dass die Zusammenarbeit mit Autor*innen auf Augenhöhe geschieht und alle Beteiligten sich mit gegenseitigem Respekt für die jeweilige Arbeit begegnen. 

Eva-Maria bekam ihre Leidenschaft für Bücher und Literatur von den Eltern quasi in die Wiege gelegt. Durch das allabendliche Gute-Nacht-Geschichte-Vorlesen entwickelte sie sich nämlich schon früh zu einer Leseratte. Diese Leidenschaft führte sie schließlich dann auch direkt zu einem Germanistik-Studium. Schon während dieser Zeit bekam sie von Freunden und Verwandten immer wieder Texte zum Korrekturlesen. Im Rahmen ihrer Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität wurde Korrekturlesen und Redigieren ein wesentlicher Bestandteil ihrer Tätigkeit. Der Entschluss, das Überarbeiten von Texten zum Beruf zu machen, war bald darauf gefasst und wurde seitdem kein bisschen bereut.

Greta lernte sehr früh lesen und verschlang bereits mit viereinhalb Jahren ihre ersten Bücher. Oft versteckte sie sich, bewaffnet mit einer Taschenlampe, unter der Bettdecke, um das spannende Buch bis weit nach Schlafenszeit fertigzulesen. Ihre liebste Tätigkeit in der Schule war es, die Mitschüler und manchmal sogar ihre Lehrer auf Rechtschreibfehler hinzuweisen, was besonders Letztere, sehr zu Gretas Leidwesen, nicht unbedingt erfreute. Während ihres Übersetzer-Studiums war das Korrekturlesen ein wichtiger Schwerpunkt, der ihr sehr gefiel.  Dass sie im Anschluss den Berufsweg der Lektorin und Übersetzerin einschlug, war also kein wirkliches Wunder. Bis heute kann sie sich keinen Beruf vorstellen, der besser zu ihr passen würde. Qualität, Kundennähe und konstruktive Kritik stehen für sie an erster Stelle.

Sabine wuchs schon als Bücherwurm auf. Sie wurde in der örtlichen Bücherei schnell bekannt als das Kind, das mehr ausleiht, als es tragen kann. Da lag es also nahe, dass die Bücher eines Tages zum Zentrum ihres Berufslebens wurden. Nach einem Umweg über ein Studium des Forst-Ingenieurwesens zog es sie zurück zu ihren Wurzeln – und den Feinheiten der deutschen Sprache. Heute arbeitet sie als Übersetzerin und Lektorin für Autor*innen und Verlage aus aller Welt, die in den deutschen Markt expandieren. Der Großteil ihrer Arbeit befasst sich mit Romanen, speziell Science-Fiction, Fantasy und Romance, doch zur Abwechslung korrigiert sie auch gerne Sachliteratur. Generell liebt sie es, die kulturellen Unterschiede zwischen Ländern und deren Sprachen zu überbrücken und dabei gute Bücher für noch mehr Leseratten verfügbar zu machen.

 

Maximilian lebt seit seinem Abschluss in Philosophie und Musikwissenschaft in Frankreich. Er befindet sich inmitten einer Arbeit zu William Shakespeares frühen Dramen. Mit dem Englischen und dem Französischen fühlt er sich daher nicht unwohl – wenngleich auch nicht so wohl wie ein Fisch im heimischen Gewässer deutscher Sprache. Seine besondere Stärke im Lektorat besteht in analytischer Lektüre auf Klarheit hin und Kohärenz sowie mit einem feinen Ohr für sprachliche Durchformung, den ‚Ton‘ des Textes. Mit klassischer Literatur ist er besser vertraut als mit moderner Belletristik, und Sachtexte zu lektorieren, ist ihm genauso lieb wie Erzählungen. Jeder Text hat seine eigenst schöne Form jenseits bloßer Fehlerlosigkeit, welche jedoch das unbedingte Fundament für alles Weitere darstellt. 

Nurgül entschied sich nach Ihrem Studium in Betriebswirtschaftslehre zunächst dafür, als Personalerin zu arbeiten, wo sie unter anderem aussagekräftige Profile schrieb, um Bewerber*innen bei der Suche nach dem richtigen Arbeitgeber zu unterstützen. Nach einigen spannenden und prägenden Berufsjahren orientierte sie sich zur Steuerberatung um, da ihr die Mischung aus Kundenkontakt, Zahlen und Schriften gefiel. Weil Nurgül zudem schon immer selbst in Bestseller-Büchern massig Fehler entdeckt hatte (ein Leid, das alle Lektor*innen teilen), probierte sie sich bereits zu dieser Zeit im Lektorieren und entdeckte dabei ihre wahre Berufung, bei der ihr Sprachgefühl endlich zur Gänze zum Einsatz kommen konnte: die Optimierung zusammenhängender Texte. Wobei es ihr auch hierbei an Kundennähe natürlich nicht fehlen darf.

Daniela zeigte schon in ihrer Kindheit eine große Leidenschaft für alle Arten von Lesestoff, vor allem jedoch für das Genre Fantasy. Durch ihr Studium schrieb sie viele wissenschaftliche Arbeiten und eignete sich Fachkenntnisse in den Bereichen Erwachsenenbildung, Digitalisierung, Pädagogik und Psychologie an. Mittlerweile liest sie ihre Bücher in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch) und muss dabei leider immer wieder entdecken, dass eine gute Geschichte allein nicht ausreicht, um einen als Leser zu fesseln. Zu schnell wird man von Grammatikproblemen oder fehlender Struktur aus dem Lesefluss gerissen. Ein gutes Gesamtbild ist für Daniela deshalb unumgänglich.

Roland ist Musiker und hat mittlerweile auf allen sechs Kontinenten seine Solokonzerte (Orgel, Klavier, Cembalo) gespielt. Im Bereich des Instrumentalunterrichtes hat er vor vielen Jahren ein Gebiet eröffnet, das heute sehr verbreitet ist: den Instrumentalunterricht mit geistig behinderten Kindern, individuell auf jede Person und jede Behinderung ausgerichtet. Im Zuge dessen hat Roland u. a. eine Klavierschule für geistig behinderte Kinder mit mittlerweile sieben Bänden geschrieben sowie Bücher in diesem Bereich veröffentlicht. Über seinen Verlag hat er mittlerweile über 100 Bücher und Notenbände geschrieben, korrigiert, lektoriert und herausgegeben. Am liebsten liest Roland humoristisch angehauchte Bücher, z. B. aus dem Bereich der Satire.

Antonia hatte das Glück, bereits im Alter von 16 Jahren die weite Welt bereisen zu dürfen und ein Jahr in Japan zu verbringen. Mit Begeisterung lernte sie dort intensiv die japanische Sprache und entdeckte gleichzeitig die Schönheit ihrer eigenen. Ihr besonderes Interesse an Sprachen und Kulturen führte sie zum Lehramtsstudium in den Fächern Deutsch und evangelische Religion. Im Anschluss daran nahm sie zunächst die Tätigkeit als Übersetzerin japanischer Comics und schließlich als Lektorin auf. Ihre besondere Leidenschaft besteht darin, Sprache sowohl lebendig zu gestalten als auch inhaltlich auf den Punkt zu bringen. Dabei ist sie immer auf der Suche nach dem treffendsten Wort! 

Nadja freute sich schon als Kind immer auf die wöchentlichen Besuche in der Bücherei. Auch heute verbringt sie gerne Zeit in Buchhandlungen, um durch die verschiedenen Genres zu schmökern. Während ihres Psychologie-Studiums wurde sie häufig gefragt, ob sie nicht die wissenschaftlichen Arbeiten von Kommiliton*innen Korrekturlesen könnte, da sie geschickt mit Worten umgehen konnte und über ein feines Sprachgefühl verfügte. Diese Tätigkeit bereitete ihr große Freude, weshalb sie seit ihrem Studium als Lektorin arbeitet. Nadjas Leidenschaft gilt Romanen, Erzählungen und Ratgebern, aber genauso interessiert sie sich auch für Sachbücher. Egal, um welche Art von Texten es sich handelt, wichtig ist ihr, qualitativ hochwertige Arbeit zu leisten und dabei den richtigen Ton zu treffen.