Was ist ein Lektorat?

Ein Lektorat umfasst einen größeren Aufgabenbereich als ein Korrektorat. Neben der sprachlichen Korrektur werden zusätzlich auch stilistische und inhaltliche Verbesserungsvorschläge eingebracht. Doch aufgepasst! Ein Lektorat kann ein Korrektorat beinhalten, das ist aber bei weitem nicht bei jedem Lektoratsanbieter der Fall. Falls kein Korrektorat inbegriffen ist, ist es wichtig, dass das Lektorat vor dem Korrektorat stattfindet, da im Verlauf des Lektorats auch große inhaltliche Änderungen passieren können, wobei ganze Abschnitte vom Autor neu hinzukommen, gelöscht oder geändert werden.

Hier beim Letzten Schliff beinhaltet ein Lektorat jedoch immer auch alles, was ein Korrektorat beinhaltet. Bei uns ist ein Lektorat also als eine Erweiterung zum Korrektorat anzusehen. Für uns ist ein Lektorat zudem ein Dialog. Das gemeinsame Entwickeln und Besprechen von neuen Ideen mit Ihnen als Autor ist uns sehr wichtig und bereitet uns auch große Freude. 

Warum integrieren wir das Korrektorat ins Lektorat?
Wir leben im 21. Jahrhundert! Manuskripte werden nicht mehr ausgedruckt und mit Kugelschreiber und Textmarkern bearbeitet. Nein, natürlich nicht! Heutzutage wird digital gearbeitet. Mithilfe von Semiautomatischen Rechtschreib- und Grammatiktools können wir innerhalb weniger Stunden den Großteil der Fehler tilgen, indem wir uns durch oftmals Tausende von Fehlerkandidaten klicken und diese schlichtweg aussortieren oder im Handumdrehen verbessern. Und wenn man danach beim Durchlesen einen Fehler bemerkt, warum sollte man ihn nicht direkt ausbessern? Das dauert heutzutage nur ein paar Sekunden. Dies hat den Vorteil, dass wir als Lektor den Text bereits mit deutlich besserer Qualität lesen und nicht nur den Inhalt besser wahrnehmen, sondern auch Lesefluss und Spannung viel besser analysieren können.

Dennoch ist auch hier ein Abschlusskorrektorat oder Zweitlektorat immer sinnvoll. Der Preis hierfür wird dann allerdings natürlich sehr viel niedriger liegen, als Sie für gewöhnlich für ein Korrektorat zu zahlen hätten, da der absolute Bärenanteil des Korrektorats ja bereits geschehen ist und es lediglich um die abschließende Politur ihres Buches geht.

Wann ist ein Korrektorat sinnvoll?

Ein Korrektorat erreicht die sprachliche Richtigkeit des Textes. Ein Korrektor überprüft also Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Ausdrucksfehler. Ein Korrektorat liefert also keine Kommentare zum Inhalt und gibt auch keine schöneren Formulierungsvorschläge. Es geht im Korrektorat lediglich darum, Fehler zu korrigieren und den Lesefluss ein wenig zu optimieren. Sinnvoll ist ein Korrektorat genau dann, wenn der Text bereits professionell oder von Freunden und Kollegen mit großer Sorgfalt inhaltlich und stilistisch überarbeitet, das heißt lektoriert wurde und beinahe zur Veröffentlichung bereit ist. Wenn es also nur noch darum geht, ein paar sprachliche Fehler zu tilgen, damit der Text beim Kunden nicht als unprofessionell oder sogar peinlich rüberkommt.

Wir beim letzten Schliff empfehlen statt eines dem Lektorat nachfolgenden Korrektorats ein Zweitlektorat. Denn warum soll der zweite Buchprofi nicht auch noch mal Input und ein paar Vorschläge geben dürfen? Gedanken wird er sich ja definitiv machen. Da wir beim Letzten Schliff dies wirklich gerne tun und wir unsere Qualität im Erstlektorat kennen, bieten wir unser Zweitlektorat zudem deutlich günstiger an als ein herkömmliches Korrektorat. Zum halben Preis, um genau zu sein.

Was kostet ein Lektorat?

Die Web-Suche liefert dazu folgendes Ergebnis: „Die Kosten für ein Lektorat können je nach Umfang des Textes und der Art der Bearbeitung variieren. Für ein Lektorat einer Normseite muss man mit mindestens folgenden Kosten rechnen: ab 5,50 € zzgl. 19 % MwSt. für eine Normseite bei gewöhnlichen Texten, zum Beispiel Websitetexten, ab 7 € zzgl. 19 % MwSt. für eine Normseite eines Belletristik Romans inklusive Textfeedback. “

Mitsamt Mehrwertsteuer müssen Sie für ein Romanlektorat also beispielsweise mit 8 bis 9 € pro Normseite rechnen. Ein Korrektorat können Sie dagegen bereits ab 6,50 € pro Normseite inklusive Steuern erhalten, dieses leistet aber auch deutlich weniger. Am höchsten ist Ihre Preis/Leistung definitiv beim Lektorat. Die Zeit, die Lektoren investieren, ist wahrlich enorm und geht weit, weit darüber hinaus, ein Buch einfach nur zwei, drei Mal durchzulesen. 

Was kostet ein Lektorat oder ein Korrektorat bei uns hier beim Letzten Schliff?

Der Mindestpreis für ein Lektorat entspricht tatsächlich exakt dem Preis, den auch wir beim Letzten Schliff für die meisten Lektorate als angemessen ansehen. Ein Korrektorat bieten wir jedoch zumeist im Bereich von 5 € pro Normseite an. Also deutlich günstiger als der durchschnittliche Mindestpreis anderer Anbieter. Die Preise bei uns sind aufgrund der größeren Transparenz zudem bereits inklusive anfallender Steuern angegeben, damit Sie Ihre finalen Kosten einfacher planen können.

Außerdem bieten wir Ratenzahlungsmodelle an, damit sich auch Autoren, die noch keine Millionäre sind, ein Lektorat oder Korrektorat leisten können.
Hier finden Sie unsere Preisübersicht.

Was ist eine Normseite?

Eine Normseite enthält 30 Zeilen mit jeweils etwa 60 Anschlägen pro Zeile (einschließlich Leerzeichen).
Warum überhaupt Normseiten? Da jeder für sein Buch eine andere Schrift und Schriftgröße sowie Seitengröße wählen kann, auch wenn es dafür natürlich Empfehlungen gibt, kann die Wortmenge pro Seite sehr stark variieren. Um dies für Preisberechnungen zu vereinheitlichen, wird von Verlagen, Autoren, Lektoren und Korrektoren oft von Normseiten gesprochen.

Wie viele Wörter hat eine Normseite?

Eine Normseite wird in der Regel mit 250 Wörtern berechnet. Wenn Sie also, um Preise vergleichen zu können, wissen wollen, wie viele Normseiten Sie hätten, müssen Sie lediglich Ihre gesamte Wortmenge mit dem Taschenrechner durch 250 teilen. 10.000 Wörter ergäben also zum Beispiel 40 Normseiten. Die gesamte Wortmenge brauchen Sie dabei natürlich nicht selbst zu zählen, keine Sorge. Jedes Schreibprogramm bietet die Möglichkeit, sich die Anzahl der Wörter anzeigen zu lassen. Wenn Sie nicht finden können, wie das geht, googeln oder bingen Sie es ganz einfach für ihr Programm oder befragen Sie eine KI.

Wie lange dauert ein Lektorat?

Die Dauer eines Lektorats hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Komplexität des Textes und der Verfügbarkeit des Lektors. Im Allgemeinen kann man jedoch davon ausgehen, dass ein Lektorat zwischen 3 und 6 Wochen dauert. Bei den meisten Anbietern können Sie verschiedene Pakete buchen. Je weniger Zeit Sie den Lektoren geben, desto teurer wird es in der Regel. Technisch ist ein Lektorat (das nicht allzu lange ist) bereits innerhalb von 24 Stunden möglich. Das nennt sich dann Expresslektorat.

Beachten Sie jedoch, dass dazu der Text auf mehrere Lektoren aufgeteilt werden müsste, niemand also den "kompletten" Durchblick hätte. Empfehlenswert wäre es also immer, so viel Zeit einzuplanen, dass sich ein einzelner Lektor um das gesamte Manuskript kümmern kann. Beachten Sie zudem, dass ein Romanlektorat, das über 100.000 Wörter hat, oftmals länger als zwei Monate dauert, und dass man als Autor natürlich auch Zeit braucht, um über die vielen Vorschläge des Lektors nachzudenken bzw. Lösungen einzuarbeiten.  Lösungen, die wiederum mit dem Lektor besprochen bzw. von diesem überprüft sein wollen.

Vorsicht! Das Überprüfen der Änderungen, die ein Autor nach der Lektoratsabgabe macht, gehört bei vielen Lektoren und Lektoratsanbietern nicht zum Lektorat dazu und muss separat gebucht werden. Hier beim Letzten Schliff macht jedoch gerade dieses Hin und Her, dieser Austausch also, das Lektorat überhaupt erst aus. Denn natürlich wollen wir, dass Autoren Dinge ändern, und natürlich wollen wir das dann auch sehen, überprüfen und erneut unseren Senf dazu geben. Bei uns ist das also alles Teil des Lektorats.
Generell zur Dauer: Planen Sie als Autor lieber deutlich mehr Zeit als weniger Zeit für ein Lektorat ein. Denn nichts ist ein größerer Qualitätskiller als Zeitdruck!

Wie läuft ein Online-Lektorat ab? Wie funktioniert ein Online-Lektorat?

Ein Online-Lektorat läuft je nach Anbieter ein wenig anders ab. Oftmals bekommen Sie als Autor lediglich die Überarbeitungen des Lektors in Form von Kommentaren neben dem Manuskript sowie einige Änderungsvorschläge direkt im Text, und das ist dann bereits das gesamte Lektorat. Wollen Sie als Autor dann, dass der Lektor sich auch Ihre nachfolgende Überarbeitung noch mal ansieht, kostet das sehr oft extra.
Wir beim Letzten Schliff machen das nicht so! Bei uns sind nachfolgende Überarbeitungsschritte im Lektorat inbegriffen. In der Regel geht ein Manuskript mindestens drei Mal zwischen Lektor und Autor hin und her.

Vorsicht! Es gibt auch Anbieter, die unter Online-Lektorat/-Korrektorat lediglich eine KI-Korrektur verstehen. Die Sie dann selbst überprüfen und downloaden müssen. Unsere Lektorate erfordern zwar kein physisches Treffen und sind daher ebenfalls online, jedoch sind unsere Lektorate voll und ganz menschgemacht und qualitativ sehr viel hochwertiger und stilgetreuer.

Im Detail läuft ein Lektorat bei uns beim Letzten Schliff folgendermaßen ab:

- Ihr Lektor erstellt Ihnen ein kostenfreies Probelektorat über einige Seiten, damit Sie sehen, wie viel Ihnen das Lektorat überhaupt bringt und ob sich das für Sie überhaupt rentieren würde. Gerne können Sie mit Ihrem Lektor auch telefonisch in Kontakt treten.

- Im Anschluss entscheiden Sie sich für oder gegen ein Lektorat für Ihr gesamtes Manuskript. Was kostet der ganze Spaß denn nun eigentlich? Hier finden Sie die Preisübersicht.

 
- Sehr gerne können Sie, bevor der Lektor beginnt, Kommentare in Ihrem Manuskript hinterlassen, beispielsweise eine Frage bezüglich der Verständlichkeit eines
Sachverhalts oder der Glaubwürdigkeit einer Person. Auf diese Kommentare wird Ihr Lektor dann natürlich eingehen, denn ein Lektorat ist mitunter ein Dialog, der aus Fragen, Vorschlägen und Antworten besteht, und zwar von beiden Seiten.

- Nach dem erfolgten Lektorat bekommen Sie den Text zurück und können ihn in aller Ruhe unter Berücksichtigung der gemachten Korrekturen, Kommentare und Vorschläge überarbeiten. Dabei können Sie alle Bearbeitungsschritte einzeln einsehen und Änderungen ganz simpel im Text annehmen oder ablehnen.

- Sehr gerne stehen wir Ihnen währenddessen für Fragen und Vorschläge (telefonisch und schriftlich) zur Verfügung, klären eventuelle Verständnisprobleme und helfen Ihnen dabei, neue Ideen zu entwickeln und zu durchdenken. Jede Überarbeitung von Ihnen sehen wir uns natürlich an, damit sich nicht versehentlich neue Problemchen einschleichen. Hier beim Letzten Schliff sehen wir uns übrigens gerne auch als eine Art Muse, denn wir möchten Sie inspirieren und Ihnen helfen, das inhaltliche Potenzial Ihres Buches voll auszuschöpfen.

- Sollten Sie sich (wie wir zumeist empfehlen) für ein Doppellektorat nach Vieraugenprinzip entscheiden, gilt bezüglich des Zweitlektorats noch mal grundsätzlich dasselbe Vorgehen, nur dass in den allermeisten Fällen lediglich ein weiteres Hin und Her passieren muss, da ja alle größeren Problematiken bereits im Erstlektorat geklärt wurden und es nun hauptsächlich noch um allerlei Kleinigkeiten geht, zum Beispiel Feinheiten bezüglich Ausdruck und Formulierung, die zu einem noch besseren Lesefluss führen. 

- Am Ende bringen wir Ihr Manuskript dann für einen geringen Aufpreis noch in eine hübsche Buchform, die Ihren Wünschen entspricht, und machen Ihnen natürlich gerne auch das E-Book uploadfertig.

Was ist ein Expresslektorat? Was ist ein Expresskorrektorat?

Ein Expresslektorat ist eine spezielle Art von Lektorat, das in einem beschleunigten Zeitrahmen durchgeführt wird. Es ist ideal für Situationen, in denen ein Text schnell überprüft und verbessert werden muss, wie zum Beispiel bei einer bevorstehenden Abgabe einer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Hausarbeit. Ein Expresslektorat kann innerhalb von 48, 24 oder sogar 12 Stunden durchgeführt werden, insofern die Kapazitäten es gerade ermöglichen. Rufen Sie dazu am besten direkt an.

Ein Expresslektorat/-korrektorat umfasst die Korrektur von Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung sowie die Verbesserung der Sprache und des Ausdrucks. Bei Bedarf können auch akademische Formulierungen und Satzbauänderungen vorgenommen werden. Trotz des schnellen Turnarounds bleibt die Qualität des Lektorats hoch, da es von erfahrenen und qualifizierten Lektoren durchgeführt wird. Ein Expresslektorat ist also eine effiziente Möglichkeit, einen Text in kurzer Zeit zu optimieren und gleichzeitig die Qualität zu gewährleisten.

Aufgrund der geringen Zeit halten sich die inhaltilchen Anmerkungen beim Expresslektorat jedoch in durchführbaren Grenzen. Daher ist der Unterschied zwischen Expresslektorat und Expresskorrektorat oft marginal. Wegen des schnellen Turnarounds müssen Sie zudem mit deutlich höheren Preisen rechnen als bei einem gewöhnlichen Lektorat/Korrektorat. Wenn Sie also Geld sparen möchten, melden Sie sich unbedingt rechtzeitig an.

Was macht ein Lektor?

Ein Lektor achtet bei uns darauf, dass ein Text nicht nur möglichst fehlerfrei ist, sondern auch klar, verständlich und stilistisch sinnvoll formuliert ist, ohne dabei – und das ist ganz wichtig – in den persönlichen Stil des Autors oder der Autorin einzugreifen. Denn am Ende des Tages soll nicht jedes Buch so klingen, als ob es Thomas Mann oder J. K. Rowling geschrieben hätte, sondern es soll nach Ihnen klingen. Ihr Stil soll Ihr Stil bleiben und als solcher erkennbar sein. Nich jeder findet Thomas Mann gut, nicht jeder findet J. K. Rowling gut, und nicht jeder wird Sie gut finden. Und das ist gut so! Wer jedem gefallen möchte, wird zu langweiligem Einheitsbrei. Und langweiligen Einheitsbrei wollen auch wir natürlich nicht verantworten. Daher liegt uns Ihr ganz persönlicher Stil sehr am Herzen. Und daher versuchen wir auch, Änderungen, die wir vorschlagen, in Ihrem ganz persönlichen Stil zu verfassen.

Ein Lektor beim Letzten Schliff ist zugleich Ihr größter Kritiker und Ihre größte Muse. Natürlich ist es die Aufgabe eines professionellen Lektors, Sie auf sämtliche Unstimmigkeiten hinzuweisen, jedoch gehört zum Aufgabenbereich eines Lektors eben auch, Ihnen Verbesserungsvorschläge zu machen, die weit über eine bloße inhaltliche Korrektur hinausgehen. Am Ende vom Tag soll ein jedes Buch ein spannender Ritt sein. Wir müssen als Leser mehr wissen wollen. Wir brauchen Gründe, um umblättern zu wollen. Es gibt viele Ebenen, auf denen ein Buch funktionieren kann. Ein guter Lektor hilft Ihnen dabei, Ihr Buch und ihre Charaktere unter neuen Gesichtspunkten zu betrachten. Ein guter Lektor hilft Ihnen, Ihren Themen mehr Spannung und Tiefe zu verleihen. Und so vieles mehr.

Brauche ich Lektorat und Korrektorat?

Ob Sie sowohl ein Lektorat als auch ein Korrektorat benötigen, hängt von Ihren persönlichen Anforderungen und dem Zustand Ihres Textes ab. Ein Korrektorat konzentriert sich auf die formale Korrektur Ihres Textes, einschließlich Rechtschreibung, Grammatik, Satzbau und Zeichensetzung. Es stellt damit sicher, dass Ihr Text sprachlich korrekt ist. Wenn Sie also der Meinung sind, dass Ihr Text inhaltlich bereits gut strukturiert ist und lediglich noch orthografisch (die Rechtschreibung betreffend), grammatikalisch und typografisch (Kommasetzung, Zeichenstruktur bzgl. Dialogen und derlei) überarbeitet werden sollte, dann ist ein Korrektorat womöglich ausreichend. Sicherheit diesbezüglich erhalten Sie, indem Sie ganz einfach ein kostenfreies Probelektorat anfragen und erst im Anschluss daran entscheiden.

Beim Lektorat erhalten Sie eine vollumfängliche Überarbeitung Ihres Manuskripts bezüglich Grammatik, Rechtschreibung, Interpunktion, Formulierungen und Typografie (bis hierhin ist alles genau wie beim Korrektorat).
Dazu erhalten Sie im Lektorat Kommentare und Vorschläge zu inhaltlichen Unstimmigkeiten, Stil, Zusammenhängen, Verständlichkeit, Formulierungen, Ausdrücken und Charakteren, sowie ein ausführliches Fazit zum Gesamtwerk mit entsprechenden Empfehlungen und Optimierungsvorschlägen.
Ihr Manuskript wird mehrfach langsam und sorgfältig gelesen und überarbeitet. Zudem können Sie ein Lektorat bei uns als Dialog zwischen Autor und Lektor ansehen, denn wir möchten Ihnen helfen, das inhaltliche Potenzial Ihres Buches voll auszuschöpfen. Sie erhalten also sowohl Kritik als auch Anregungen.
Alle neuen Änderungen von Ihnen werden selbstverständlich von uns überprüft und gegebenenfalls besprochen, ganz gleich, wie oft das Manuskript dabei hin- und hergeht.

Letztendlich hängt die Entscheidung, ob Sie ein Lektorat oder Korrektorat oder sogar beides benötigen, von Ihrer persönlichen Einschätzung sowie der Einschätzung eines Profis ab. Beide Dienstleistungen können dazu beitragen, die Qualität Ihres Textes zu verbessern und ihn veröffentlichungsreif zu machen. Es ist immer eine gute Idee, einen professionellen Blick auf Ihren Text werfen zu lassen, um sicherzustellen, dass er das bestmögliche Ergebnis erzielt. Es ist jedoch auch wichtig zu bedenken, dass ein Lektorat und ein Korrektorat unterschiedliche Aspekte eines Textes abdecken und daher unterschiedliche Kosten verursachen können. Daher sollten Sie sorgfältig überlegen, welche Dienstleistung am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.

Einige Lektorenservices bieten Ihnen die Möglichkeit eines kostenfreien Probelektorats an. Dies kann Ihnen helfen, einzuschätzen, wie viel überhaupt noch zu tun ist. Auch können Sie einen Lektor bitten, einfach mal ein paar Kapitel Ihres Manuskriptes zu lesen und Ihnen eine generelle Einschätzung zu geben, was noch in etwa zu tun wäre. Wir beim Letzten Schliff bieten beides kostenfrei an. Melden Sie sich also gerne.

Was unterscheidet ein Lektorat vom Korrektorat?

Lektorat und ein Korrektorat sind beides Dienstleistungen, die dazu dienen, die Qualität eines Textes zu verbessern, sie unterscheiden sich jedoch in ihrem Umfang und ihrer Zielsetzung. Ein Korrektorat konzentriert sich auf die formale Korrektur eines Textes. Es beinhaltet die Überprüfung und Korrektur von Rechtschreibung, Grammatik, Syntax und Zeichensetzung.

Ein Korrektorat ändert den Inhalt oder Stil eines Textes nicht, sondern zielt darauf ab, Fehler zu entfernen und die formale Richtigkeit des Textes zu gewährleisten. Ein Lektorat hingegen geht über die formale Korrektur weit hinaus und beinhaltet auch die stilistische und inhaltliche Überarbeitung eines Textes. Es verbessert also auch die Ausdrucksweise, die allgemeine Verständlichkeit des Textes und die Formulierung.

Ein Lektorat enthält zwar in manchen Fällen auch die Prüfung und Korrektur von Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung (hier beim Letzten Schliff ist das immer inbegriffen), es geht jedoch darüber hinaus und beinhaltet auch die stilistische Bearbeitung. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Korrektorat sich auf die formale Korrektur konzentriert, während ein Lektorat eine umfassendere Überarbeitung eines Textes beinhaltet, die sowohl formale als auch stilistische und inhaltliche Aspekte umfasst.

Ein Korrektorat kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn es um keinen Roman, sondern um den Jahresbericht einer Firma oder um eine Website geht. Texte also, die in erster Linie auf Rechtschreibung und Grammatik überprüft werden sollen.

Wann sollte ich ein Probelektorat machen lassen?

Ein Probelektorat ist eine wertvolle Möglichkeit, um einen ersten Eindruck von der Qualität und dem Umfang eines Lektorats zu bekommen. Es ist besonders nützlich, wenn Sie das erste Mal ein Lektorat beauftragen und sich nicht sicher sind, was Sie erwartet. Bei einem Probelektorat werden in der Regel drei bis zehn Seiten Ihres Manuskripts intensiv lektoriert. Dies gibt Ihnen einen genauen Einblick in die Arbeit des Lektors und hilft Ihnen, eine fundierte Entscheidung darüber zu treffen, ob Sie bei diesem Lektor ein vollständiges Lektorat in Anspruch nehmen möchten.

Ein Probelektorat ist auch dann sinnvoll, wenn Sie verschiedene Lektoren vergleichen möchten. Jedes Lektorat hat unterschiedliche Schwerpunkte und die Art und Weise der Ausführung kann im Detail verschieden sein. Durch ein Probelektorat können Sie besser beurteilen, welcher Lektor oder welche Lektorin am besten zu Ihnen und Ihrem Text passt.

Darüber hinaus kann ein Probelektorat dazu beitragen, neue Fragen oder Problemstellen in Ihrem Text zu identifizieren. Auf dieser Basis können Sie und der Lektor einen genauen Fahrplan für das Lektorat besprechen und sicherstellen, dass am Ende beide Seiten zufrieden sind.

Ein Probelektorat hilft Ihnen dabei, den finanziellen und zeitlichen Aufwand für Ihr Lektorat besser einzuschätzen. Sie bekommen eine Vorstellung davon, wie ein Lektorat aussieht, wie der Lektor arbeitet, an welchen Stellen der Text überarbeitet werden muss, welche Kosten auf Sie zukommen und wie viel Zeit Sie einplanen müssen.
Ein Probelektorat bietet Ihnen Sicherheit und Orientierung und hilft Ihnen dabei, die beste Entscheidung für Ihren Text zu treffen. Es kann zudem auch sehr sinnvoll sein, mit dem Lektor Ihrer Wahl nach dem Probelektorat ein Telefont zu vereinbaren. Schließlich wollen Sie Ihr Baby keinem völlig Fremden anvertrauen.

Hier beim Letzten Schliff ist ein Probelektorat übrigens völlig kostenfrei. Fragen Sie also gerne eines an.

Wann reicht ein Korrektorat aus?

Ein Korrektorat ist in der Regel ausreichend, wenn Ihr Text bereits über einen guten Aufbau und einen passenden Stil verfügt und nur noch orthografisch, grammatikalisch und typografisch überarbeitet werden sollte. Bei einem Korrektorat wird der Text auf Fehler in der Rechtschreibung, Grammatik, Syntax und Zeichensetzung überprüft.

Es sorgt also für die sprachliche Richtigkeit innerhalb eines Textes. Wenn Sie also der Meinung sind, dass Ihr Text inhaltlich und stilistisch bereits gut aufgestellt ist und nur noch formale Fehler korrigiert werden müssen, dann ist ein Korrektorat die richtige Wahl. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass ein Korrektorat den Inhalt und die Formulierungen eines Textes nicht oder nur sehr begrenzt ändert. Wenn Sie also zum Beispiel mit dem Stil oder der Struktur Ihres Textes noch nicht so ganz zufrieden sind, wird ein Lektorat die bessere Option sein.

Wichtig ist hierbei zu beachten, dass von Texten gesprochen wird, die keine Romane oder Ähnliches darstellen, sondern beispielsweise den Texten einer Website oder eines Berichts, die rein auf sprachliche Korrektheit überprüft werden sollen. Für Bücher brauchen Sie immer ein professionelles Lektorat.

Reicht es, wenn drei Bekannte von mir mein Manuskript lesen?

Es kann sehr hilfreich sein, wenn Bekannte oder Familienmitglieder Ihr Manuskript lesen, da diese Ihnen wertvolles Feedback geben können – und dies in der Regel zum Preis von ein paar Küsschen, sei es in persönlich ausgeführter oder in Alupapier eingepackter Schokoform. Ein nettes Helferlein kann Ihnen also durchaus dabei helfen, Tippfehler, grammatikalische Fehler oder Unklarheiten im Text aufzuspüren. Außerdem können Freunde und Familie Ihnen eine erste Rückmeldung dazu geben, wie gut sie die Geschichte finden und ob sie spannend sowie interessant ist und was man da vielleicht noch optimieren könnte.

Allerdings ersetzt das Lesen durch Familie und Bekannte nur dann ein professionelles Lektorat oder Korrektorat, wenn diese Person zufällig ein professioneller und sehr hilfsbereiter Lektor ist. Es hat schlicht seinen Grund, warum Profis ihr Geld wert sind, denn mindestens dieses Geld generieren Sie im Schnitt als Mehrwert später beim Buchverkauf. Ihre Bekannten haben also wahscheinlich nicht die erforderliche Expertise, um alle Aspekte Ihres Manuskripts zu beurteilen. Auch können Schwierigkeiten bestehen, ehrliches konstruktives Feedback zu erhalten, weil zum Beispiel Ihre Mutter Ihre Gefühle nicht verletzen will. Doch unterschätzen Sie nie die Schwarmintelligenz! Ob sich das Thema mit der Schwarmintelligenz erledigt hat, seit Mario Barth das Olympiastadion gefüllt hat, sollte einem zwar zu denken geben, doch viele belesene Hunde sind des Lektors Tod – oder so ähnlich – sagt man ja auch.

Ein professioneller Lektor oder Korrektor hat aber natürlich die nötige Erfahrung und das Fachwissen, um Ihren Text auf einem höheren Niveau zu überprüfen als Bello von nebenan. Lektoren finden nicht nur Rechtschreib- und Grammatikfehler, sondern beurteilen auch den Stil, den Aufbau und die Logik Ihres Textes. Darüber hinaus geben Ihnen Lektoren wertvolle Ratschläge und Anregungen für Verbesserungen. Ein Lektor ist gewissermaßen Ihr größter Kritiker und Ihre anregendste Muse zugleich.

Letztendlich hängt es aber von Ihren individuellen Bedürfnissen und Zielen ab, ob das Lesen durch Bekannte ausreicht oder ob Sie zusätzlich ein professionelles Lektorat oder Korrektorat in Betracht ziehen sollten. Wenn Sie beispielsweise planen, Ihr Manuskript bei einem Verlag einzureichen oder es selbst zu veröffentlichen, wird ein professionelles Lektorat oder Korrektorat sehr wahrscheinlich eine sinnvolle Investition sein. Wenn Sie jedoch nur für sich selbst oder für einen kleinen Kreis von Lesern schreiben, könnte das Feedback Ihrer Bekannten ausreichend sein.

Nutzen Sie aber trotzdem unbedingt sämtliches Feedback aus Ihrem Bekannten- und Familienkreis, das sie nur kriegen können. Jeder, der Ihnen anbietet, Ihr Buch zu lesen, soll das natürlich gerne tun. Sagen Sie aber am besten dazu, dass Rechtschreib- und Grammatikfehler voll und ganz zu ignorieren sind. Die macht dann später sowieso noch ein Profi raus. Zudem machen die meisten Probeleser in etwa so viele Rechtschreibfehler raus wie rein, was also in der Regel letztlich nur einen gigantischen Mehraufwand für alle Beteiligten bedeutet. Außerdem werden Sie wahrscheinlich noch einige Passage umschreiben, und Textabschnitte fehlerfrei zu machen, nur um sie danach zu löschen ist natürlich verschenkte Zeit. Ganz besonders, wenn Sie gleich die Korrekturen von ein paar mehr Testlesern einarbeiten.

Es ist also immer eine gute Idee, sich mehrere Meinungen einzuholen und dann zu entscheiden, welcher Weg für Sie der beste ist. Wie gesagt ist die Lektoratsfrage aber defintiv keine Entweder-oder-Frage.

Im Zweifel lassen Sie sich doch einfach mal ein Probelektorat erstellen, und dann sehen Sie weiter. Hier beim Letzten Schliff ist dies übrigens völlig kostenfrei.


Reicht die Korrektur von ChatGPT oder anderen KI-Systemen für eine Veröffentlichung?

KI-Systeme wie ChatGPT können bei der Korrektur von Texten hilfreich sein, da sie halbwegs solide in der Lage sind, Rechtschreib-, Grammatik- und Satzbaufehler zu erkennen. KI kann also tatsächlich auch bei der Verbesserung des Schreibstils und der Struktur eines Textes helfen. Allerdings ersetzen KI-Tools nicht die menschliche Überprüfung, insbesondere wenn es um komplexe und kreative Texte geht.

KI-Systeme können den Kontext oder die Nuancen eines Textes nicht sonderlich gut erfassen und daher Fehler übersehen oder sogar falsche Korrekturen vornehmen. Darüber hinaus können sie nicht wirklich die Qualität oder den Inhalt eines Textes beurteilen. Ein zusätzlich sehr großes Problem besteht darin, dass heutige KI noch nicht in der Lage ist, im Stil des jeweiligen Autors Änderungen vorzunehmen, weswegen sich der Text nach der Korrektur einer KI völlig anders liest und nicht mehr nach dem Autor klingt. Der persönliche Stil, die persönliche Note kann also sehr schnell verloren gehen.

Wenn Sie KI nutzen, sehen Sie sich also jede einzelne Änderung an, die die KI vorschlägt, und übernehmen Sie nur die allerbesten davon, beziehungsweise passen Sie auch diese besten Vorschläge noch an Ihren ganz persönlichen Stil an.

Das ist viel Arbeit, kann aber durchaus dazu führen, dass Sie insgesamt einen qualitativ hochwertigeren Text produzieren und Ihr Lektorat somit ein bisschen günstiger angeboten bekommen.

Auf jeden Fall ist es vor einer Veröffentlichung sehr empfehlenswert, ein professionelles Lektorat oder Korrektorat in Anspruch zu nehmen. Dies gilt insbesondere, wenn der Text für ein breites Publikum gedacht ist oder in einem professionellen oder akademischen Kontext veröffentlicht werden soll. Ein professioneller Lektor oder Korrektor kann den Text auf einem höhren Niveau überprüfen sowie wertvolles Feedback und Verbesserungsvorschläge geben, die weit, weit, weit über das hinausgehen, was ein KI-System heute leisten kann.

Letztendlich hängt die Entscheidung, ob ein KI-System im Sinne eines Copiloten für die Korrektur ausreicht, von den spezifischen Anforderungen und dem Kontext des Textes ab. Wenn Sie Beispielsweise eine E-Mail verfassen, etwa für ein Bewerbungsschreiben, dann kann es durchaus sehr sinnvoll sein, diese von einer KI wie ChatGPT korrigieren zu lassen. Bei längeren und persönlicheren Texten ist hiervon jedoch abzuraten. Sehen Sie KI als Recherchetool und Copiloten, der erst ein paar Flugstunden hatte, Ihnen gelegentlich aber trotzdem einen ganz guten Vorschlag liefern kann.

Doch fragen wir doch ganz einfach mal die KI, was sie gut kann. Auf die Frage "Worin ist KI gut?" antwortet die derzeit wohl bekannteste Künstliche Intelligenz (ChatGPT):

"Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist ein leistungsstarkes Werkzeug, das in vielen Bereichen eingesetzt wird und zahlreiche Vorteile bietet. Sie kann Unternehmen dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen und ihre Kerngeschäftsprozesse zu verbessern, indem sie die Geschwindigkeit und Genauigkeit strategischer Entscheidungsprozesse erhöht. KI-Technologien können viele Prozesse und Arbeitsschritte automatisieren und so effizienter machen, was vor allem Zeit, aber auch finanzielle und personelle Ressourcen spart.

KI ist in der Lage, große Datenmengen schnell und präzise auszuwerten, was verbesserte Prognosen und Analysen ermöglicht. Unternehmen können dadurch beispielsweise frühzeitig Engpässe oder Trends erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Auch für Wetter- und Klimavorhersagen bringt die hochentwickelte KI-Technologie Vorteile und trägt so gleichermaßen zum Schutz der Natur und der Bevölkerung bei.

Darüber hinaus kann KI Muster erkennen und so bei der Bekämpfung von betrügerischen Aktivitäten unterstützen. Sie ist bereits für Sicherheits- und Überwachungssysteme im Einsatz und erleichtert dabei die schnelle Auswertung von Big Data. Sogar im Umweltschutz kommt KI zum Einsatz, da sie Unternehmen und Regierungen bei der Einhaltung von Umweltstandards unterstützt.

KI ist jedoch kein Ersatz für menschliche Kreativität oder Fachwissen. Sie ist dennoch ein Werkzeug, das unsere Fähigkeiten erweitern, uns effizienter machen und viele Dinge schneller erledigen kann.

Es ist wichtig zu beachten, dass KI-Systeme, obwohl sie sehr leistungsfähig sind, immer noch Werkzeuge sind, die von Menschen entwickelt und gesteuert werden. Sie können menschliche Fähigkeiten ergänzen und erweitern, aber sie ersetzen nicht das menschliche Urteilsvermögen oder die menschliche Kreativität. In diesem Sinne ist KI ein wertvolles Werkzeug, das uns dabei hilft, effizienter zu arbeiten und bessere Entscheidungen zu treffen sowie große Datenmengen zu analysieren und darin ohne großen Aufwand zu recherchieren."

Dennoch lässt sich KI durchaus auch sinnvoll nutzen, wenn man Autor ist. Und das nicht nur zur Recherche. Mehr dazu erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Wie nutze ich KI für mein Korrektorat oder Lektorat? Wie nutze ich KI als Autor?

Künstliche Intelligenz kann ein wertvolles Werkzeug für Ihr Korrektorat und Lektorat sein. Es gibt verschiedene KI-gestützte Tools, die Ihnen dabei helfen können, Ihren Text zu verbessern. Diese Tools können einige Ihrer Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler in Ihrem Text erkennen und mit solider Richtigkeit korrigieren. 

Die meisten KI-Tools lassen Sie direkt in Ihrem hochgeladenen Word-Dokument Änderungen vornehmen, ohne die Formatierung zu beeinflussen. Nachdem das Tool Ihren Text überprüft hat, können Sie alle vorgeschlagenen Änderungen der Reihe nach durchgehen. Auf keinen Fall sollten Sie die Vorschläge mit nur einem Klick übernehmen, denn viele der Korrekturen werden für Sie keine Verbesserung darstellen. Auch Ihr persönlicher Stil würde dabei flöten gehen. Ein KI-Tool, das ich beispielsweise empfehlen kann, ist https://www.deepl.com/de/write. Deepl Write hat derzeit ein einmonatliches Probeabo, das umsonst ist, Sie können Ihr Manusrkipt also kostenfrei damit überarbeiten. Deepl Write korrigiert automatisch die meisten Rechtschreib- und Grammatikfehler und macht zudem in dem Formulierungsstil, den Sie auswählen, Verbässerungsvorschläge für viele, viele Ausdrücke. Keineswegs (!!!) können Sie aber einfach alles übernehmen, sondern müssen wirklich von Fall zu Fall abwägen, was besser klingt, und sich womöglich noch weitere Vorschläge liefern lassen, die mehr zu Ihrem persönlichen Stil passen. Dauert ein bisschen, bis man sich da reingefuchst hat, wie man effizient optimiert, ohne den eigenen Stil zu sehr zu verfälschen, spätestens nach zwanzig bis dreißig Minuten erreicht man aber einen schönen Flow und klickt sich nur noch so durch, macht Sachen rückgängig, nimmt Vorschläge an, lässt neue Vorschläge generieren oder formuliert den Satz aufgrund der Ideen, die man nun bekommen hat, völlig neu um. Wenn man nur einen sehr geringen Teil der Änderungen übernehmen will, bietet es sich zudem an, stattdessen auf der linken Seite die Änderungen händisch vorzunehmen und sich sozusagen nur die Juwelen auf der rechten Seite rauszupicken. Sagen Sie auch, wenn Sie Ihr Manuskript dann bei uns zum Lektorat einreichen, gerne dazu, dass Sie es bereits mithilfe von Deepl Write oder Ähnlichem überarbeitet haben. Das gibt direkt Pluspunkte und senkt sehr wahrscheinlich den Preis, den Ihr Lektorat dann bei uns kostet.

Es ist wichtig zu beachten, dass KI-Tools, obwohl sie durchaus nützlich sein können, nicht die menschliche Überprüfung ersetzen können. KI wird den Kontext und die Nuancen Ihres Textes nur sehr begrenzt erfassen und daher Fehler übersehen und sogar einige falsche Korrekturen vornehmen. Daher ist es auch, nachdem Sie Ihren Text mit den ganzen KI-Vorschlägen durchgearbeitet haben, sinnvoll, Ihren Text zusätzlich von einem tatsächlichen Lektor oder Korrektor überprüfen zu lassen – insbesondere wenn Sie planen, Ihren Text zu veröffentlichen.

Eine KI-Überarbeitung kann dennoch auch gute Vorschläge liefern und somit einen guten ersten Schritt darstellen, bevor Sie Ihren Text ins Lektorat geben. Seien Sie sich bewusst, dass Sie nur sehr wenige Formulierungs-Vorschläge der KI übernehmen sollten, um Ihren persönlichen Stil nicht zu sehr zu verändern. Wenn Sie KI auf exakt diese Weise nutzen, ist die Nutzung von Lektoren übrigens sehr gerne gesehen! Denn so nehmen Sie uns einen Teil der anstrengenden Arbeit ab. Gewusst wie kann man als Autor KI also vor dem Lektorat durchaus sinnvoll einsetzen. Wichtig ist hierbei, dass wirklich nur Sie als Autor KI zum Generieren von Korrekturvorschlägen verwenden sollten, da Sie Ihren eigenen Stil am besten kennen und Vorschläge der KI entsprechend auswählen und in Ihren eigenen Stil umwandeln können.

Sie werden feststellen, viele Vorschläge der KI sind nutzlos oder sogar kontraproduktiv, gelegentlich ist aber auch mal ein Juwel (in Form von zum Beispiel einer Redewendung) dabei, das man kaum noch schleifen muss oder sogar direkt so übernehmen kann. Probieren Sie die Arbeit mit KI also gerne mal aus, bevor Sie Ihr Manuskript ins Lektorat geben. Sehr wahrscheinlich bekommen Sie ein günstigeres Angebot, wenn Sie dazusagen, dass Sie Ihr Manuskript bereits mit KI-Vorschlägen verglichen und um die tausend sprachliche Probleme behoben haben. Und ja, tausend. Erfahrungsgemäß bedarf es beim absoluten Großteil der Romanmanuskripte sogar noch deutlich mehr sprachlicher Änderungen, um einen durchgehend schönen und sprachlich sauberen Lesefluss herzustellen. Tausend kleine Problemchen zu beheben, ist also schon mal ein guter Anfang.

Wichtig ist hierbei aber wie gesagt, dass Sie nicht einfach eingeben "KI, bitte korrigiere mir meinen Text" und dann das Ergebnis einfach übernehmen. Denn das Ergebnis davon ist völliger Mist. Sie können sich aber sehr wohl einzelne durchaus gute Vorschläge herauspicken, indem Sie also noch mal Ihr gesamtes Manuskript persönlich durcharbeiten und das ein oder andere (in den meisten Fällen leich verändert) in Ihr Original einarbeiten. 

Eine weitere großartige Möglichkeit, KI zu nutzen, ist folgende Situation: Sie lesen eine Reihe von Sätzen. Sie lesen sie wieder und wieder und wieder und wieder. Sie wissen, irgendwas macht Sie hier nicht glücklich. Doch was genau eigentlich? Ist es die falsche Konjunktion? Passt etwa das Adjektiv nicht? Ist etwas seltsam beschrieben? Sollte man zwei Sätze lieber zu einem längeren machen? Oder, oder, oder ...
Tatsache ist, man kommt gerade einfach nicht drauf und zerbricht sich den Kopf und will einfach auf keine Schöne Lösung kommen. Es ist wie verhext.
Das nächste Mal, wenn Sie in so einer Situation sind (dabei spielt es keine Rolle, ob Sie nun Lektor oder Autor sind), gehen Sie zur KI Ihrer Wahl, z. B. ChatGPT (das ist übrigens dieselbe KI wie der Microsoft Copilot, Sie können also auch einfach den Microsoft Edge Browser öffnen und auf Copilot klicken), und geben Sie "gib mir 10 Optionen, Folgendes schöner zu formulieren:" gefolgt von der Probleme machenden Satzreihe ein. Was Sie nun erhalten, sind 10 Vorschläge, die Ihnen sehr wahrscheinlich ebenfalls alle nicht gefallen werden. Doch warum hilft uns das trotzdem? Nun, was Sie da jetzt vor sich haben, ist eine Kombination aus einer tollen Synonymliste für Ihre genutzten Wörter, und sogar noch mehr als das: Sie haben nun eine Liste ganzer Phrasen, also Ausdrücke, bestehend aus mehreren Wörtern, womöglich sogar ganze Satzteile, die sehr wohl eine Lösung für Sie darstellen können. Basteln Sie sich aus 10 Möglichkeiten, die Ihnen ebenfalls nicht zur Gänze gefallen, also ganz einfach eine Lösung, die Ihnen sehr wohl gefällt. Und anstatt sich stunden-, tage- oder nächtelang den Kopf zu zerbrechen, haben Sie sich binnen einer halben Minute (die ersten Male werden Sie wohl eher drei Minuten brauchen) mit hoher Wahrscheinlichkeit eine schöne Lösung zusammengebastelt. Äquivalent dazu können Sie sich Überleitungen und alles Mögliche, was Ihnen noch so einfällt, erstellen lassen. Bzw. die KI Vorschläge liefern lassen, aus denen Sie sich dann selbst etwas basteln, das perfekt in Ihren Stil passt.

Das große Fazit zum Thema KI lautet also: Künstliche Intelligenz, ja bitte! Doch seien Sie sich im Klaren, dass der Großteil der Intelligenz nach wie vor von Ihnen selbst kommen sollte, denn nur wer kluge Fragen stellt und weiß, was die KI in etwa leisten kann, erhält auch kluge Antworten. Eine Frage ist meist genau dann eine gute Frage, wenn Sie Ihnen zugleich Arbeit abnimmt und im Ausgleich dazu neue Arbeit erschafft. Klingt etwas paradox, aber Sie werden es verstehen, wenn Sie eine Weile mit KI gearbeitet haben, versprochen.

Es ist aber auch kein Weltuntergang, wenn Sie sich lieber weiter selbst den Kopf zerbrechen wollen, bis die Zahnräder nur so knirschen und Ihr Gehirn zu rauchen beginnt. Rätsel selbst und ohne Hilfe zu lösen, kann auch sehr erfüllend sein und viel Freude bereiten. Als Lektoren verstehen wir das voll und ganz.

Muss ich alle Vorschläge und Änderungen des Lektors übernehmen?

Nein, Sie müssen und sollen nicht einfach alle Vorschläge und Änderungen des Lektors übernehmen. Ein Lektorat ist ein Service, der Ihnen dazu dient, Ihren Text zu verbessern und zu verfeinern, aber letztendlich sind Sie der Autor und haben das letzte Wort. Die Vorschläge des Lektors sind als am Ende vom Tag genau das: Vorschläge. Sie entscheiden, welche Änderungen Sie annehmen und welche Sie ablehnen möchten. Auch wenn Sie natürlich gut daran täten, den Rechtschreib- und Grammatikkenntnissen Ihres Lektors zu vertrauen und diesbezügliche Vorschläge nicht abzulehnen, wenn der Lektor schon so freundlich ist, mit dem Zaunpfahl zu winken.

Es ist wichtig, dass Sie sich mit den inhaltichen Änderungen wohl fühlen und dass der Text immer noch Ihre eigene Stimme und Ihren eigenen Stil widerspiegelt. Ein guter Lektor wird immer respektieren, dass es Ihr Werk ist und wird mit Ihnen zusammenarbeiten, um Ihr Manuskript in Ihrem Sinne zu verbessern, ohne dass es Ihre persönliche Note verliert. Es ist dennoch immer eine gute Idee, sämtliche Vorschläge des Lektors sorgfältig zu prüfen und abzuwägen, inwiefern diese den Text verbessern und Ihren Stil repräsentieren. So können Sie noch ein bisschen an den Änderungen herumfeilen, sich inspirieren lassen – und natürlich auch Kontra geben, denn nicht jeder Vorschlag wird perfekt sein.

Zudem wird die "Änderungen nachverfolgen"-Option aktiviert sein. Sie sehen also exakt, was geändert wurde, und können Änderungen, die Ihnen nicht zusagen, auch mit einem einzigen Mausklick ganz einfach ablehnen. Oder nach Belieben anpassen. 

Lektoren liegen aber wie gesagt auch nicht immer richtig. In den allermeisten Fällen hat ein Lektor jedoch recht damit, dass an der jeweiligen Stelle etwas geändert werden sollte. Der Änderungsvorschlag ist nur nicht unbedingt das Optimum. Geben Sie also gerne Kontra. Wir Lektoren wissen den Diskurs mit Ihnen wirklich sehr zu schätzen.

Was passiert, wenn ich nach dem Lektorat noch Dinge ändern will?

Wenn Sie nach dem Erhalt des Lektorats noch Änderungen an Ihrem Text vornehmen möchten, ist das nicht nur möglich, sondern so gedacht. Es ist zudem Ihr Text und Sie haben die volle Kontrolle darüber. In der Regel arbeiten Lektoren mit der Funktion “Änderungen nachverfolgen” in Programmen wie Microsoft Word. Das bedeutet, dass alle Änderungen und Kommentare, die Ihr Lektor vorgenommen hat, einzeln überprüft werden können.

Sie können also entscheiden, welche Änderungen Sie annehmen und welche Sie ablehnen möchten. Wenn Sie nach dem Lektorat umfangreiche Änderungen vornehmen, wird es sinnvoll sein, eine weitere volle Runde des Lektorats in Betracht zu ziehen, um sicherzustellen, dass der Text immer noch kohärent und fehlerfrei ist.

Falls Sie nur ein paar Abschnitte geändert haben, ist dies oft im Preis inbegriffen. Fragen Sie aber besser nach, denn das ist bei weitem nicht bei jedem Lektoratsservice so. Hier beim Letzten Schliff gehören Änderungen durch Sie als Autor dazu. Insofern Sie also nicht ganze Kapitel neu hinzufügen oder das halbe Buch komplett umschreiben, gibt es da auch keinen Aufpreis. Und selbst im diesem Fall würden wir das vorab mit Ihnen besprechen, sobald wir also bemerken, dass große Umschreibaktionen wahrscheinlich werden, weil beipsielsweise einiges inhaltlich noch nicht so richtig stimmig ist. Kosten sollen für Sie immer planbar sein.

Wir beim Letzten Schliff freuen uns als Lektoren sehr darüber, wenn unsere Kommentare auch Anklang finden und dazu führen, dass noch so allerlei verschönert wird. Solange Sie also nur ein paar tausend Wörter ändern, ist bei vielen Lektoratsanbietern alles im Lektoratspreis inbegriffen, denn dass Sie noch Dinge anpassen und ändern, ist letztlich Sinn und Zweck des Lektorats.

Wenn Sie weitere Fragen haben, klicken Sie gerne auf Kontakt. Keine falsche Scheu, wir beißen (meistens) nicht.